Norwegen Teil II

Aloha!

Es geht weiter. Ich hab es bisher noch nicht geschafft, mal wieder ein paar Bilder von der Stadt zu machen. Dafür hab ich ein paar Bilder von Wanderungen aus den letzten Wochen vorrätig. Los gehts aber mit ein paar Bildern, die ich von meinem Zimmer aus gemacht habe:

Sunset

Sunset

Sunset

Anstrengend aber schön war die Wanderung auf den nächsten Berg, den Løvstakken. Ich bezweifele ja, dass wir den richtigen Weg genommen haben, denn es ging teilweise ein mehr oder weniger ausgetrocknetes Flussbett steil bergauf. Zum Teil musste man fast schon klettern und es war wohl mit Abstand der „spannendste“ Pfad, den ich jemals gegangen bin (links von mir ging es einfach mal steil abwärts). Die Aussicht war dennoch großartig! Man sah die Innenstadt, die umliegende Landschaft samt Wasser, den Flughafen und: den nahenden Regen.

Løvstakken

Meine Hoffnung, dass wir auf dem Rückweg auf einen besseren Weg treffen würden, verflüchtigte sich schnell. Dank meiner Wanderstiefel (die sind aber auch wirklich großartig!) kam ich dennoch ganz gut durchs Gelände. Mal wars matschig, mal der kahle Fels und viel zu selten einfach mal der normale Waldboden. Mein leise Kritik an den örtlichen Gegebenheiten wurde mit einem „Du Stadtkind“ quittiert.  Aber optisch ist das schon nett, wenn man zwischen moosbewachsenen Bäumen und an kleinen Bachläufen entlang tapert. Dennoch werde ich die Anschaffung eines Paragliders genauestens prüfen…

Da wir zum Teil richtig gutes Wetter hatten, machten wir das, was man halt so macht bei Sonnenschein in Bergen: Wandern. Das ist schon deswegen gut, weil das zu den Dingen gehört, die hier mal nichts kosten. Voller Elan ging es also auf den Ulriken, den Höchsten der sieben Berge hier, der sich mit seinen 643m direkt hinter meinem Wohnheim erhebt. Ich sehe ihn immer aus der Küche. Mal ist die Station oben in dichte Wolken gehüllt und die Seilbahn führt ins Nichts, während die Regenschwaden waagerecht am Berg vorbeiziehen. Mal ist beste Sicht und der Funkturm leuchtet abends in bunten Farben. Ich verzichte mal auf den üblichen Beschwerdeabsatz, wie anstrengend das wieder war. Aber für mich, der es nicht so mit dem Gleichgewicht und der Beweglichkeit hat, ist es nicht unbedingt ein Vergnügen, sich den Berg entlang von Flüssen, rutschigen Steinen und nacktem Fels hochzutasten. Die Aussicht von oben war dafür großartig, denn man sah nicht nur die Stadt, sondern auch das bergige Hinterland und in der Ferne schneebedeckte Berge…

Mt. Ulriken

Mt. Ulriken

Mt. Ulriken

Mt. Ulriken

Mt. Ulriken

Mt. Ulriken

Mt. Ulriken

Mt. Ulriken

Mt. Ulriken

Zum Schluss noch ein paar Bilder von der letzten Wanderung auf den Stolzekeiven, meinen vierten Berg. Ich hatte zuvor vorsichtig nachgefragt, ob der Weg rauf ähnlich bescheiden ist, wie jene zum Ulriken. Es gibt eine Treppe, kam als Antwort. Treppe?! Bin ich dabei! 900 Stufen? Is mir Hupe! Tja, was soll ich sagen…es war verdammt nochmal furchtbar anstrengend, denn es war natürlich größtenteils eine Natursteintreppe. Die Norweger hat es dennoch nicht davon abgehalten, da hoch zu joggen. Immerhin waren sie genauso außer Atem wie ich. Die Aussicht war es dennoch wert, zumal man oben schön zwischen Seen herumwandern konnte. Pünktlich zum Sonnenuntergang kamen wir dann am Floyen an. Neben uns stand: Joey Kelly. Mitglied der Kelly Family und heute eher als (Extrem-)Sportler unterwegs – begleitet von einem Fernseh-Team. Wir wandern also die gleichen Berge hoch. Macht mich das nun auch zum Extremsportler? Man weiß es nicht – obwohl ich Richtung ja tendiere…

Sandviksfjellet

Sandviksfjellet

Sandviksfjellet

Sunset at Fløyen

Sunset at Fløyen

Bald folgen weitere Bilder von einer Fjordtour und, das ist ja fast noch wichtiger, die Fotos vom Airport. Ich kämpfe gerade noch ein wenig mit dem Notebookdisplay, aber nächste Woche sollte es soweit sein. Stay tuned!

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