GCRR 30.01.2015 - Ferienflieger en masse II

Aloha!

Nachdem ich am 27. Januar bereits die Positionen kennenlernen konnte, ging es am 30. Januar um die Wurst. Ich hatte mir die Wochen zuvor den AENA-Flugplan angesehen und der Freitag schien sehr viel versprechend. Auf Korfu hatte ich bereits einige Thomson- und Thomas-Cook-Jets erwischt. Nun standen TUIfly Nordic, Jettime, Novair und Primera auf dem Programm. Ich hatte Glück mit dem Wetter und so bekam der Großteil der Maschinen Licht ab. Die Tage vorher und nachher waren da wechselhafter und auch auf den ersten Bildern kann man hier den schwachen Regenbogen erahnen, der sich über die Vulkanlandschaft Lanzarotes spannte.

Los ging es mit der EI-EFB und meinem ersten vernünftigen Ryanair-Foto.

Ryanair - B738 - EI-EFB (1)

Als "segunda" kam dann auch schon mein erstes Highlight eingeflogen: Primera mit der OY-PSB.

Primera - B738 - OY-PSB (2)

Völlig überraschend rauschten dann diese spanischen CASA C-101 "Aviojets" rein. Ich glaube, es waren vier an der Zahl. Im Final begannen sie sich dann zu separieren und landeten seitlich versetzt auf der Bahn.

Spanish Air Force - C101 - 74-39 (1)

Die EI-EMK, die Werbung für National Express macht, war natürlich auch ein Geschenk.

Ryanair - B738 - EI-EMK (1)

Dann war es soweit und die Skandinavier kamen im Minutentakt eingeflogen. Den Anfang machte die schwedische Novair, hier die SE-RDN:

Novair - A321 - SE-RDN (2)

Schließlich kamen die Objekte der Begierde: TUIfly Nordic. Nachdem sie sich unterwegs schon wie auf einer Perlenkette aufgereiht hatten, landeten die Jets aus Helsinki, Oslo, Kopenhagen, Göteborg und Stockholm im Minutentakt. Fast alle gewannen die Wolkenlotterie und ich freue mich wie ein Schneekönig, dass ich sie noch vor der anstehenden Fusion bekommen habe. Hier die SE-RFX und die SE-RFU.

TUIfly Nordic - B738 - SE-RFX (2.5)

TUIfly Nordic - B738 - SE-RFU (1)

Anschließend kam die spanische Luftwaffe mit einer CASA C-295 zur Landung rein.

Spanish Air Force - C295 - 35-41 (1)

Der Heerema Vliegbedrijf schickte diese Citation (PH-HRM) nach Lanzarote.

Heerema Vliegbedrijf - C56X - PH-HRM (1)

Nachdem Condors "Hans"/D-AICA einige Tage zuvor ohne Licht raus ging, hatte ich dieses Mal Glück. Mittlerweile war ich an der Nachmittagsposition angekommen. Ich stellte mich wie die beiden Holländer, die ich wenige Tage zuvor dort kennengelernt hatte, auf die wackeligen Steinhügel, um einen besseren Blick über den Zaun zu bekommen.

Condor - A320 - D-AICA (4)

Die EC-KSG schraubte sich langsam zum Start:

Binter Canarias - AT72 - EC-KSG (1)

Auch Edelweiss war wieder vertreten; erneut mit der HB-IJV.

Edelweiss - A320 - HB-IJV (1)

Leider flimmerte es an dieser Position recht stark. Dennoch ergaben sich ganz schöne Momente von rollenden und startenden Flugzeugen.

Novair - A321 - SE-RDN (3)

TUIfly Nordic begab sich dann wieder geschlossen auf den Heimweg gen Norden. So auch die SE-RFV.

TUIfly Nordic - B738 - SE-RFV (1)

Die OE-LSB von Intersky flog Anfang des Jahres für sieben Wochen im Wetlease für Canaryfly.

Intersky - DH8C - OE-L%% (1)

Intersky - DH8C - OE-LSB (2)

Die Pause der Charterflieger nutzte auch Binter mit ihrer EC-IYC:

Binter Canarias - AT72 - EC-IYC (2)

Bei der EC-LYX kamen dann "Vuelingsgefühle" auf...

Vueling - A320 - EC-LYX (1)

Neben Vueling kam auch wieder eine der farblosen Iberia Express A320 (EC-JFG) an den Start gerollt.

Iberia Express - A320 - EC-JFG (2)

Die "dynamic wave" SE-RFY kam mit einiger Verspätung auf Lanzarote an und verpasste somit auch den Tross der Schwesterflugzeuge.

TUIfly Nordic - B738 - SE-RFY (1)

Mit Canaryfly gab es eine weitere Erstsichtung.

Canaryfly - AT72 - EC-LZR (1)

Es herrschte schon leichte Aufregung, als plötzlich die D-ABUB zur Landung ansetzte, und einige spanische Spotter kamen mit ihren Mofas angedüst. Auch für mich war es ein Highlight, da ich bisher noch keine Condor Boeing 767 habe. Daher gab es kein Entrinnen und ich verbrachte die Flaute mit unruhigen Blicken zu den sich nähernden Wolken. Während Jettime und Norwegian ohne Licht an mir vorbei rollten, ging bei der Condor alles gut. Der 757-Ersatz aus Frankfurt schaffte es noch rechtzeitig raus.

Condor - B763 - D-ABUB (1)

Condor - B763 - D-ABUB (2)

Nach dieser ATR72 (EC-KGI) trat ich dann den Rückzug an. Das Vorfeld war leer und die nächsten interessanten Maschinen sollten erst gegen Abend kommen.

Binter Canarias - AT72 - EC-KGI (1)

Vom Hotel sah ich abends dann noch zwei grüne Aer Lingus A320er im wunderschönen Abendlicht landen. Aber man kann ja nicht alles haben (hieß es schon in meiner Kinderstube). Unterm Strich bin ich sehr zufrieden mit meinem Besuch am Airport, auch wenn das Licht und die Wolken mir ab und an einen Strich durch die Rechnung machten. Es gab abwechslungsreichen Traffic und die Perspektiven machen für mich vieles wett. Schade ist nur, dass der doppelte Zaun das Spotten ein wenig einschränkt.

Nach sieben Tagen Urlaub bei wechselhaftem Wetter (es regnete etwas) und teils frischen Temperaturen ging es mit Easyjet wieder zurück. Auch hier überraschte mich der britische Billigflieger erneut. So fand das Boarding etwa eine Stunde vor Abflug statt. Wir mussten dann alle noch einige Zeit in dem Treppenhaus runter zum Vorfeld verharren, bis die Kabine bereit fürs Boarding war. Letztlich war der Flieger aber 20 Minuten vor der geplanten Abflugszeit "ready". Wofür Paxe und Cabincrew gleich mal ein Lob aus dem Cockpit kassierten, denn die Cockpitcrew spekulierte auf einen frühen Feierabend. Daraus wurde letztlich dann doch nichts, denn bis zum Start-up verstrichen einige Minuten, sodass wir schließlich erst planmäßig Lanzarote verlassen konnte.

Hamburg's Calling

Hamburg's Calling

Hamburg's Calling

Nach der Landung in Hamburg um kurz vor zehn verbrachten wir noch etwas "quality time" in der Maschine. Wie gewohnt sprangen die Passagiere von den Gangplätzen und einige Hektiker auf - Jacken und Taschen unter den Arm geklemmt. Die Hälfte davon saß dann aber wenig später wieder auf ihren Plätzen. Wir dümpelten nämlich über zehn Minuten auf der Position herum, ehe ein erster Bus den vorderen Teil der Passagiere Richtung Terminal brachte. Und da Position 46 doch tendenziell an der Peripherie des holden Flugfeldes liegt und die Busfahrer mit Reisenden etwas langsamer fahren, als mit freilaufenden Spottern, zog es sich ein wenig, bis der Bus für die nächste Fuhre kam. Aber als Urlauber ist man ja erholt...

Für Fragen rund ums Spotten auf Lanzarote stehe ich natürlich zur Verfügung. Bei der Vorbereitung fand ich die Hinweise auf spotter-cgn.de sehr hilfreich.

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